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Weibel mit unbefristetem Arbeitsvertrag; Zgraggen und Dotti mit Verlängerungen

Wie das Tessiner Newsportal contropiede.ch berichtet, soll der neue Sportchef Lars Weibel einen unbefristeten Vertrag unterschrieben haben, der jedoch mit einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren, wie CEO Andreas Fischer bestätigte.

Derzeit befindet sich Weibel in den USA, wo er die Schweizer Nationalspieler besucht, die in der NHL aktiv sind. Er wird etwa Mitte Januar in die Schweiz zurückkehren. Danach ist eine offizielle Pressekonferenz geplant, bei der man erste Einblicke erhalten dürfte. Besonders gespannt ist man auf die Aussagen von Fischer. In einem viel beachteten Interview mit MySports hatte der ehemalige Schiedsrichter erklärt, dass man künftig eine in der Leventina noch nie angewandte Strategie verfolgen werde. Man darf also gespannt sein.

Weibel, der sein Amt offiziell ab Juni in Vollzeit antreten wird, arbeitet dank einer Vereinbarung zwischen Ambrì und dem Verband bereits teilweise im Hintergrund und kann sich dabei auf Fischer und den interimistischen Sportdirektor Alessandro Benin stützen. Priorität haben derzeit die Zusammenstellung des neuen Trainerstabs sowie die Verpflichtung der ausländischen Spieler. Bereits fest stehen mehrjährige Vertragsverlängerungen von Zaccheo Dotti und Jesse Zgraggen. Auf dem Schweizer Spielermarkt gibt es hingegen nur begrenzten Handlungsspielraum – zumindest was erfahrene Spieler betrifft.

Der einzige derzeit verfügbare Spieler, der ein echtes Upgrade darstellen könnte, ist Yannick-Lennart Albrecht. Der Stürmer der Rapperswil-Jona Lakers, der seit Ende Oktober wegen einer Knieverletzung pausiert, hofft innerhalb der nächsten zehn Tage zurückzukehren. Der 31-Jährige zählt zu den besten Schweizer Centerspielern beim Bully, eine Schwächeposition bei Ambrì seit vielen Jahren. Als kompletter und erfahrener Spieler könnte er in Ambrì jede Rolle übernehmen, ob als offensiver oder defensiver Führungsspieler – je nachdem, wie die Mannschaft in Kombination mit den ausländischen Angreifern aufgebaut wird. Die Verpflichtung von Fabrice Herzog könnte die Chancen auf eine Vertragsverlängerung mit den Lakers für Albrecht erschweren, weshalb dessen Agent Georges Müller derzeit verschiedene Optionen prüft.

Last but not least: Wenn keine außergewöhnlichen Rückschläge passieren, wird man die Saison wie geplant mit Trainer Eric Landry auf der Bank beenden.





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